09.08.2026
Queere Jugendarbeit braucht Zukunft: Lambda retten!
Das Jugendnetzwerk Lambda e. V. steht weiterhin vor einer ungewissen Zukunft. Durch die Streichung der zentralen Bundesförderung ist nicht nur die Arbeit des Verbandes gefährdet – auch das digitale queere Jugendzentrum lambda space könnte Ende des Jahres schließen.
Gemeinsam mit inzwischen mehr als 200 Organisationen hat auch der Junge DBSH den offenen Brief an Bundesministerin Karin Prien mitgezeichnet. Damit setzen wir ein Zeichen für den Erhalt queerer Jugendstrukturen und für verlässliche Rahmenbedingungen zivilgesellschaftlicher Arbeit.
Doch bisher zeigt das Ministerium leider keine Einsicht in die Notwendigkeit solcher Angebote, die langfristige Finanzierung steht vor dem Aus.
Was ist lambda space?
Mit lambda space hat das Jugendnetzwerk Lambda ein digitales queeres Jugendzentrum aufgebaut. Ziel ist es, jungen queeren Menschen unabhängig von ihrem Wohnort Zugang zu einem Safer Space, Austausch und pädagogischer Begleitung zu ermöglichen.
Gerade dort, wo vor Ort keine passenden Angebote erreichbar sind, können digitale Räume eine wichtige Ergänzung sein. Nach Angaben des Jugendnetzwerks Lambda haben sich bereits mehr als 1.300 junge Menschen bei lambda space registriert – obwohl sich das Projekt noch in der Beta-Phase befindet.
Gleichzeitig verweist Lambda darauf, dass etwa 25 bis 30 Prozent junger queerer Menschen keine entsprechenden Angebote in erreichbarer Nähe haben. Der Bedarf an niedrigschwelligen und zugänglichen Angeboten ist also groß.
Mit 5 Euro im Monat lambda space unterstützen
Um das Angebot langfristig unabhängiger von einzelnen Fördermitteln zu machen, hat das Jugendnetzwerk Lambda ein Patenschaftsmodell entwickelt. Pro Nutzer*in entstehen monatlich durchschnittlich Kosten von etwa 5 Euro – unter anderem für IT-Sicherheit, Moderation, pädagogische Begleitung, Server und die technische Weiterentwicklung der Plattform.
Mit einer Patenschaft können diese Kosten für eine junge queere Person übernommen werden. Wenn genügend Menschen mitmachen, besteht die Chance, lambda space auch über das Jahresende und die endende Förderung hinaus zu erhalten.
Warum wir den offenen Brief mitgezeichnet haben
Als Junger DBSH setzen wir uns für eine Soziale Arbeit ein, die Menschenrechte, gesellschaftliche Teilhabe und den Schutz vor Diskriminierung ernst nimmt. Queere Jugendarbeit braucht verlässliche Strukturen, erreichbare Angebote und sichere Räume. Deshalb haben wir den offenen Brief mitgezeichnet und möchten dazu beitragen, die aktuelle Situation von Lambda sichtbar zu machen.
Gemeinsam solidarisch
Ihr möchtet mehr erfahren oder selbst unterstützen?
→ Offener Brief und aktuelle Informationen:
Mit 5 Euro im Monat lambda space unterstützen
Um das Angebot langfristig unabhängiger von einzelnen Fördermitteln zu machen, hat das Jugendnetzwerk Lambda ein Patenschaftsmodell entwickelt.
Pro Nutzer*in entstehen monatlich durchschnittlich Kosten von etwa 5 Euro – unter anderem für IT-Sicherheit, Moderation, pädagogische Begleitung, Server und die technische Weiterentwicklung der Plattform.
Mit einer Patenschaft können diese Kosten für eine junge queere Person übernommen werden. Wenn genügend Menschen mitmachen, besteht die Chance, lambda space auch über das Jahresende hinaus zu erhalten.
Warum wir den offenen Brief mitgezeichnet haben
Als Junger DBSH setzen wir uns für eine Soziale Arbeit ein, die Menschenrechte, gesellschaftliche Teilhabe und den Schutz vor Diskriminierung ernst nimmt.
Queere Jugendarbeit braucht verlässliche Strukturen, erreichbare Angebote und sichere Räume. Deshalb haben wir den offenen Brief mitgezeichnet und möchten dazu beitragen, die aktuelle Situation von Lambda sichtbar zu machen.
Gemeinsam solidarisch
Ihr möchtet mehr erfahren oder selbst unterstützen?
→ Offener Brief und aktuelle Informationen:
lambda-online.de/lambda-retten
→ Materialien zum Teilen und Weiterverbreiten:
files.lambdaverse.de/s/GjmdmRHmkRQAz4d
Ob durch eine Patenschaft, das Teilen der Materialien oder die Weitergabe in euren eigenen Netzwerken: Jede Form der Unterstützung hilft, queere Jugendangebote sichtbar und zugänglich zu halten.